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Die
Andamanensee ist ein Randmeer des Indischen Ozeans, dessen Küste von
Myanmar (ehemala Burma), Thailand und Mamaysia gebildet wird. Die Tauchgründe
in der Andamanensee sind weltberühmt; sie zählen zu den besten der Welt.
Die
wohl bekannteste Insel in der Andamanensee ist Phuket. Aber auch Phi-Phi
Island, die Similan Islands, Surin Islands und Richelieu Rock sind unter
Tauchern ein Begriff.
Ausgehend
von Khao Lak werden von den Tauchbooten hauptsächlich die Similan Islands,
Surin Islands und Richelieu Rock angefahren; einige Touren gehen auch hoch
bis Myanmar herein.
Während
von Phuket aus die Fahrt wegen der Entfernung etwas länger dauert - daher
fahren hier fast ausschließlich Safarieschiffe die Inseln an - kann man von
Khao Lak aus auch mit Speedbooten Tagesfahrten zu den Tauchspots machen. Es
empfiehlt sich aber, eine Mehrtagestour (LiveAboard) zu machen - die
Speedbootfahrten sind äußerst unbequem und laut, eine Safarie dagegen eine
echte Erholung.
BonSoong
Wrack
Dieses
berühmte Wrack eine alten Zinnbaggers ist das einzige betauchbare Nahziel
in Khao Lak. Die Fahrt mit dem Longtail-Boot dauert ca. 45 Min. , zum
Abstieg gibt es Bojenleinen, da hier oft eine kräftige Oberflächenströmung
herrscht - unten beim Wrack ist da aber meist nicht mehr viel von zu spüren.
Daher sollten sich Taucher unbedingt vom Bootsführer bis zu einer
Bojenleine bringen lassen!
Dieses
Wrack ist spektakulär: Fische aller Art in Massen. Da sie an Taucher gewöhnt
sind, machen sie zum Teil kaum Platz, man taucht durch
"Fischsuppe". Es ist alles da, was das Taucherherz höher schlagen
lässt: Drachenköpfe, Muränen, Kugelfische, Feuerfische, Ammenhaie usw.
usw.
Das
Wrack ist für viele der Fische die Kinderstube, hier trifft man häufig auf
Jungfische aller Art. Ab und zu wurde auch schon ein Walhai gesichtet.
Seit
dem Tsunami ist das BonSoong Wrack in drei Teile zerbrochen, jetzt kann man
auch in einen Teil hinein tauchen.
Similan
Inseln
Die Similan Inselgruppe liegt ca. 100 km nordwestlich von Phuket bzw. rund
50km westlich von Khao Lak in der Andaman See. Seit 1982 sind die Similan´s
ein Nationalpark.
Fast alle der neun Inseln (Similan heisst 9) werden auf der Westseite von
riesigen, von der Brandung und den Gezeiten 'geschliffenen' Granitblöcken
umrandet. Die dadurch geformten engen Passagen, Höhlen und Schluchten sind
ideale Tauchplätze und tragen Namen wie 'Elephant Head', 'Deep Six' und
'Christmas Point'. Auf der Ostseite der Inseln liegen sanft abfallende Riffe
mit einer großen Vielfalt an Hart- und Weichkorallen, die zu relaxten Strömungstauchgängen
einladen.
Auf der Insel Nummer 4 und 8 befindet sich die Verwaltung des Nationalparks,
ein kleines Restaurant und eine einfache Bungalow- und Campingsiedlung, die
von der Verwaltung des Parks betrieben wird.
Die Similan´s beherbergen ca. 200 Arten von Steinkorallen, ca. 350 Arten
von Weichkorallen, hunderte von Fischarten, am bekanntesten sind dabei wohl
die Walhaie, Leopardenhaie, Geigenrochen und Mantas.
Nationalpark Koh Surin
Der Surin Archipel hat eine Gesamtfläche von ca.135 qkm und liegt 53 km vom
thailändischen Festland der Ranong Provinz entfernt. Von Similans nördlichster
Insel, der Insel Nummer 9, beträgt die Fahrtzeit mit dem Tauchboot 4-5
Stunden.
Die fünf Inseln liegen direkt an der südlichen Grenze zum benachbarten
Burma
Koh Bon und Koh Tachai
Koh Bon, 27 km nördlich der Similans gelegen, verfügt über eine spektakuläre
Steilwand auf der Südwestseite der Insel und ist der beste Platz in
Thailand um vorbeiziehende Mantas zu beobachten.
Koh Tachai, eine 30 km nördlich von Ko Bon gelegene Insel, verfügt über
eine faszinierenden Vielfalt an Hart- und Weichkorallen. Bekannt ist Koh
Tachai für die regelmäßige Sichtung von Fledermausfischen, Barrakudas,
Mantas und Walhaien.
Richelieu Rock
Richelieu Rock, einer der besten Tauchplätze der Welt, liegt 45 km nordöstlich
von Koh Tachai. Die Fahrt mit dem Speedboot von Khao Lak dauert pro Tour
rund 90 Min.
Dieser einzelnstehende Felsen, der nur bei Niedrigwasser aus dem Wasser
ragt, ist komplett mit verschiedenen Arten von Weichkorallen bewachsen und
verfügt über einen einzigartigen Fischreichtum darunter Seenadeln,
Seepferdchen, Anglerfische, Fetzengeisterfische, Harlequingarnelen, Drachenköpfe,
Fledermausfische, Barrakudas, große Makrelenschwärme sowie Stachel- und
Geigenrochen.
Weltweit berühmt geworden ist der Richelieu Rock durch die regelmäßige
Sichtung von Walhaien - Begegnungen mit zwei bis drei dieser sanften
Giganten der Meere sind hier keine Seltenheit - und gilt als einer der Topplätze
um mit diesen gutmütigen Riesen zu tauchen. Dazu kommen noch regelmäßig
Begegnungen mit Manta, ab und zu sieht man auch Grindwale.
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