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Das Tauchen nimmt in Khao Lak einen hohen Stellenwert ein; sehr viele Touristen kommen nur deswegen hierher. Locken doch so spektakuläre Tauchziele wie die Similan Islands, Surin & Richelieu Rock. Diese Tauchspots zählen viele mit zu den Top-Tauchzielen der Welt.
In Khao Lak wurde das schon sehr früh erkannt und so siedelten sich hier schon in den 90er Jahren Tauchschulen an. Inzwischen sind es so ungefähr 26 Tauchbasen/Schulen alleine in Khao Lak - dazu kommen noch sehr viele im nicht allzuweit entfernten Phuket. Man kann also diese Gegend in Thailand als Taucherhochburg bezeichnen.
Trotz dieser recht großen Anzahl von Tauchbasen, mit ihrer Infrastruktur an Personal und Booten, ist das Tauchen hier anders als z.B. in Ägypten im Roten Meer. Dort sind einige gute Tauchspots in der Hauptsaison derart überlaufen, daß das Tauchen dort einfach keinen Spaß mehr macht; zum Teil über 20 Tauchschiffe an einem Riff, auf jedem rund 20 Taucher - da werden unter Wasser Platzkarten verteilt und Fische sieht man eh kaum noch, ist denen zu stressig, die sind ausgewandert...
Das alles gibt es in Khao Lak nicht - oder besser: noch nicht, wobei wir Taucher alle hoffen, das es auch so bleibt. Zum einen liegt es daran, daß es nicht so viele Tauchschiffe wie in Ägypten gibt, zum anderen auch daran, daß hier die Ziele entweder größer sind und/oder weiter auseinander liegen. Ein weiterer Punkt ist der, daß es in Khao Lak, bis auf den Zinnbagger, keine Nahziele gibt (wie in Ägypten), die in einer 1-2stündigen Fahrt mit einem großen Boot erreicht werden können. Es gibt zwar die Möglichkeit, von Khao Lak aus mit dem Speedboot zu den Similans oder sogar bis zum Richelieu Rock zu fahren, nur ist das 1. recht teuer und 2. sehr laut und unbequem. Das schränkt die Zahl der Interessenten (und damit auch der Speedboote) schon mal ein. Bei den Safarieschiffen werden meist 2, 3 oder 5 Tagestouren angeboten. Die meisten Taucher machen nur eine Tour mit, dann ist Platz für Andere und man braucht nicht so viele Schiffe.
Das Leben in Khao Lak, wie allgemein in Thailand, ist recht preiswert - das Tauchen hält sich da leider nicht dran. Die Preise sind den allgemeinen Tauchpreisen auf der Welt angepasst. Hier aber verständlich, da die Hauptsaison nur von Oktober bis März reicht, die Kosten für die Tauchbasen (Miete für die Räume etc.) sind aber für das ganze Jahr zu bezahlen. Genauso die einheimischen Besatzungen der Schiffe, die müssen ebenfalls in der Hauptsaison das Geld für das ganze Jahr verdienen - da lebt meist die ganze Familie von.
Sprachprobleme gibt es übrigens bei den Tauchbasen nicht, die meisten sind mehrsprachig besetzt, viele un deutscher Hand, dazu kommen einige skandinavische und englische Basen. Fast alle haben heutzutage eine entsprechend aufgemachte Internetseite und sind über eMail erreichbar; da kann man sich im Voraus schon mal gut informieren - so bieten viele Basen inzwischen auch andere Dienstleistungen an: sie sind behilflich bei der Hotel/Resortsuche oder haben sogar ein eigenes (z.B. SeeBeas), sorgen für den Transfer vom/zum Flughafen, besorgen Leihwagen/Mopeds usw. usw. - also einfach per Mail anfragen oder auf die Seite der Tauchbasen schauen.
Ab so ca. Mitte bis Ende April sind übrigens die meisten Basen geschlossen; diejenigen, die noch ausharren, nutzen die Zeit für Renovierungen usw. Wegen dem Wetter im Sommer (Regenzeit) können die Schiffe nicht auslaufen, zum Teil (und zu einigen Zielen) ist es auch zeitweise verboten. Ab Oktober geht es dannn wieder los.
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